Kennst du das auch? Manchmal weißt du einfach nicht, was du tun sollst. Selbst alltägliche Entscheidungen fallen manchmal schwer und erst recht Entscheidungen bei wichtigen und komplexen Themen.

Ich zeige dir drei einfache Tools, die dir helfen, deine intuitive Weisheit bei der Entscheidungsfindung mit einzubeziehen.

1. Die Intuitionsampel

Das erste Werkzeug hilft mir sehr in alltäglichen Situationen. Anwendungsbeispiele: Welcher Weg zur Arbeit ist heute der schnellste? Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um x anzurufen?

Als erstes installiert du die Ampel: Dazu stelle dir vor deinem geistigen Auge eine Ampel vor und lasse in deinen Gedanken die Farben aufleuchten. Eine Farbe nach der anderen. Erst das rote Licht. Versuche es so deutlich wie möglich wahrzunehmen. Rot bedeutet nein oder stopp. Dann lasse das Rot verschwinden und siehe das gelbe Licht aufleuchten. Gelb bedeutet Vorsicht, aufpassen. Jetzt siehe, wie das grüne Licht aufleuchtet. Grün bedeutet positiv oder ja. Das machst du ein bis zweimal und damit ist die Ampel installiert.

Als nächstes prüfst du, ob es funktioniert. Stelle eine Behauptung auf, die offensichtlich falsch ist, z.B. ich lebe in New York und schaue, wie die Ampel darauf reagiert. Du siehst jetzt entweder das rote Licht oder empfindest vielleicht ein Stoppgefühl. Dann stellst du eine wahre Behauptung auf, z.B. Ich heiße…. . Jetzt erlebst du, wie die Ampel grün aufleuchtet und dir sozusagen freie Fahrt signalisiert.

Das war’s, jetzt kannst du dieses Werkzeug im Alltag nutzen. Wer die Ampel regelmäßig nutzt, wird auch Impulse bekommen, wenn keine Frage gestellt worden ist. Zum Beispiel, du fährst Auto, die Ampel blinkt gelb, du bremst und entdeckst, dass hinter der Kurve ein Stau ist oder sich ein Unfall gebildet hat.

 

2. Intuitions Check

In einem meiner früheren Artikel habe ich beschrieben, warum es sich lohnt, auf seinen Bauch zu hören. Wenn du vor einer Entscheidung stehst, schreibe alle Alternativen auf und frage dich bei jeder Alternative, wie du dich fühlst. Fühlst du dich energetisch, kraftvoll oder hast du einen Knoten im Bauch?

Um sicher zu sein, dass du wirklich mit deinem Unterbewusstsein kommunizierst und dir nicht deine Angst oder dein Zweifel dazwischen funken, kannst du folgendes tun: Schreibe alle Alternativen eindeutig auf je ein weisses Blatt Papier. Pro Alternative ein Blatt. Lege die Zettel vor dir auf den Boden mit der Schrift nach unten, so dass du nichts mehr erkennen kannst. Vermische die Blätter solange, bis du nicht mehr weißt, was auf den jeweilen Zetteln steht.

Stelle dich nun mit den Füßen auf ein Blatt und frage dich, wie fühlt sich das für dich an? Offen und leicht oder bemerkst du eine Verspannung? Dann stelle dich auf das andere Blatt Papier. Gibt es einen Unterschied? Fühlt es sich besser an? Gehe erst alle Alternativen durch und zum Schluss schaust du nach, was auf den Zetteln steht. Mit ein bisschen Übung, wirst du schnell Unterschiede wahrnehmen. 

 

3. Symbole als Entscheidungshilfen

Eine andere Möglichkeit mit der Weisheit unseres Unterbewusstsein zu kommunizieren, ist über die Sprache der Symbole. Dieses Tool nutze ich gerne bei komplexeren Themen für die ich mir mehr Informationen wünsche. Zum Beispiel, wenn ich mich nicht zwischen zwei Jobangeboten entschieden kann.

Suche dir ein Objekt aus deinem täglichen Leben aus, zu dem du einen Bezug hast und nehme es als Symbol, das dir bei deiner Entscheidung helfen soll.

Ich persönlich spiele gerne mit dem Symbol Kleidung. Ich frage mich dann: wenn die Job-Alternative A ein Kleidungsstück wäre, wie würde es aussehen? Passt es mir und wenn nicht, wären nur Details zu verändern oder bräuchte ich ein komplett anderes Kleidungsstück?

Nahezu jedes Objekt eignet sich als Symbol. Du kannst dir dein Thema auch als einen Menschen vorstellen. Wie sähe dieser Mensch aus? Ist er glücklich? Lächelt er? Oder welches Tier entspricht deinem Projekt? Probiere einfach verschiedene Symbole aus, du wirst schnell dein Lieblingssymbol für dich finden.

Ich nutze alle drei Tools regelmäßig und sie helfen mir nicht nur bei meinen Entscheidungen, sondern bringen interessante Informationen für mehr Klarheit.

Ich bin gespannt, deine Erfahrungen zu hören.

Liebe Grüße, Tatjana